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Autor Thema: Vorsicht mit Nasensprays!  (Gelesen 129 mal)
Medizinmann99
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Bleep.


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« am: 05. November 2006, 00:22:11 »

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NASENSPRAYS

Die Nase soll freiwerden – das führt oft zu einem verhängnisvollen Fehler: man wendet auf Rat des Apothekers oder Arztes Chemikalien an, die auf „ – zolin“ enden, meist als Spray. Damit werden die Blutgefäße der Nase zusammengezogen, und tatsächlich bekommt man wieder Luft. Aber zugleich wird die Ernährung der Nasenschleimhaut gedrosselt und damit die Abwehr geschwächt. Der Schnupfen dauert länger als ohne das Medikament und, schlimmer noch, das Übergreifen des Infektes auf Nasennebenhöhlen oder sogar Bronchien wird begünstigt. Somit wendet man den Spray länger an, und die Nasenschleimhaut wird dauerhaft geschädigt, sie stirbt teilweise ab. Viele können für den Rest ihres Lebens ohne den Spray nicht mehr durch die Nase atmen.

20.000 Tote/Jahr in Deutschland werden auf Medikamente zurückgeführt, die fast ausschließlich Chemikalien sind. Naturheilmittel einschließlich Homöopathischer Mittel erzeugen kaum einmal einen Todesfall.
Dem Tod geht oft eine ebenfalls durch Chemikalien erzeugte Allergisierung voraus. Die Allergien nehmen ständig zu.
Man sollte also nur biologische Mittel einsetzen, von denen einige rezeptpflichtig sind.
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Hier ein weiterer Text über das Problem (danke Artemisia :-) ):

Handelsübliche Nasensprays führen zum Zusammenziehen der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dadurch schwellen sie ab und die Nasenatmung wird erleichtert .
Nach 2-3 Stunden schwillt jedoch die Nasenschleimhaut reaktiv noch ein bißchen stärker an als sie vorher schon war - Nase geht zu - man greift zum Spray, hat ja so gut geholfen.
Das Anschwellen der Nasenschleimhaut hat jedoch eine wichtige Funktion: die Schleimzellen arbeiten auf Hochtouren, um durch Mehrproduktion von Schleim Erkältungsviren unschädlich zu machen und um letztlich zu verhindern, dass der virale Infekt auf die tieferliegenden Atemwege übergreift. Also: unangenehmes Symptom - aber wichtige Funktion!

Wenn ich nun ständig die Blutgefäße verenge, vermindere ich die Durchblutung und damit auch die Durchfeuchtung und gesunde Funktion der Nasenschleimhaut. Das führt dann bei Dauergebrauch zu einer Atrophie der Nasenschleimhäute, d.h. sie werden dünner, trockener, anfälliger für Erkältungskrankheiten. Im Beipackzettel steht ja auch ausdrücklich, dass man Nasentropfen nicht länger als 3 Tage anwenden soll.

Wenn man diesen Teufelskreislauf durchbrechen will, braucht es viel Geduld und Spucke.
1. Nasentropfen konsequent weglassen. Ich weiß, eine Qual!
2. Nasendusche kaufen und mit Salzlösungen die Nase spülen. Mehrmals am Tag.
3. die Luft im Schlafzimmer befeuchten.
4. Ausreichend trinken!
5. Evtl. Hydrastis als pflanzliche oder spagyrische Tinktur besorgen. Hydrastis ist eine Heilpflanze, die die Schleimhäute befeuchtet. Die kann dann tropfenweise der Salzlösung in der Nasendusche zugefügt werden.
5. Evtl. einen Arzt für Naturheilverfahren aufsuchen.
6. Nie mehr Nasentropfen benutzen.
7. Kamilledampfbäder helfen nicht jedem, bei manchen führen sie noch mehr zu Nasenverstopfung. Ausprobieren.....

Ihr müsst schon mit 6-8 Wochen rechnen, bis ihr es geschafft habt! Ein Aufenthalt am Meer kann wegen der salzhaltigen Luft ebenfalls Wunder wirken.
« Letzte Änderung: 22. Februar 2008, 13:02:28 von Medizinmann99 » Gespeichert

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
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