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Autor Thema: Alternative Sicht zur ewigen Säure/Basendiskussion  (Gelesen 853 mal)
Medizinmann99
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« am: 30. November 2006, 18:20:00 »

siehe hier
http://f11.parsimony.net/forum16512/messages/68213.htm

Ich selbst tendiere schon seit längerer Zeit in die dort besprochene Richtung. Ausnahme siehe tiefer!!!

Ein "herkömmliches" Basenpulver (einfach nur Basen) einzunehmen das sich in zeitlicher Nähe zu irgendeinem Verdauungsvorgang befindet ist schon mal von der Logik aus eine Katastrophe, damit verhindert man effektiv den Verdauungsvorgang und produziert damit nur Autointoxikation über den Darm . D.h. man muß das zeitlich möglichst weit entfernt von Nahrungseinnahme nehmen. Das steht aber leider auf den Packungen überhaupt nicht drauf, oder ich habs wenigstens noch nirgendwo gelesen. Und viel, viel Wasser dazutrinken. SELBST DANN behindert es aber noch die Verdauung weil das Zeug das Säure/Basengleichgewicht im Darm durcheinanderbringt. Das Ergebnis ist wie man es dreht und wendet Gärung im Darm, eine Katastrophe.

Ich denke Spazierengehen (der Volksmund weiß schon was er sagt: "Nach dem Essen sollst Du ruhen oder tausend Schritte tun"), Saunieren, Trampolinhüpfen oder etwas ähnliches, sowie Unterstützung von Leber und Nieren (z. Bsp. durch Leberreinigungen, Nierenreinigungen, Budwig Kost, Schwermetallentgiftung usw. usw.) ist für die Entsäuerung im Vergleich zu HERKÖMMLICHEN Basenpulvern effektiver. Ich tendiere inzwischen mehr in die Richtung daß (herkömmliche) reine Basenpulver kontraproduktiv sein können, ich glaube besser ist es tatsächlich, die Entgiftungsorgane zu unterstützen, weil da mehr drüber läuft in Richtung Säure/Basenhaushalt. Am meisten erreicht man denke ich über eine basische, gesunde Ernährung!! Denn da werden die Entgiftungsorgane, Leber und Nieren schon mal am meisten gefördert naturgemäß und vom Säure/Basengleichgewicht her auch kein Problem! Nur ist das für die meisten von uns bei der heutigen Ernährungslage sehr schwierig oder bedeutet größeren Aufwand.

Eins steht denke ich fest, man kann sich nichts schlechteres tun als Nahrungsmittel zu essen, die man nicht verträgt, Gärung im Darm ist die größte Kastastrophe für den Körper...daher ists auch wichtig den PH Wert des Magens wenigstens in einem Zeitraum in dem Nahrung eingenommen wird möglichst in Ruhe zu lassen bzw. auf einem guten physiologischen Niveau zu halten. Gut ist auch Trennkost etc..

---------

Hallo,

die o.a. Ausführungen beziehen sich auf "herkömmliche Basenpulver", d.h. einfach nur "reine Basen", die eingeworfen werden und die einem die oben beschriebenen massiven gesundheitsschädlichen Nebeneffekte einbringen können.

Damit war das Thema für mich mehrere Jahre lang erledigt.

Angeregt durch die Ausführungen vom Hans Rex aus Australien
http://www.harmonology.com.au/alkacid.htm
habe ich mich jetzt aber noch einmal mit dem Thema beschäftigt und dieser Ansatz vom Hans Rex erscheint mir sinnvoll, d.h. also mit Zitraten zu arbeiten, da diese im Endergebnis PH neutral sind, also die Verdauung nicht stören.

Trotzdem kann sich der Körper daraus nehmen, was er braucht und den Rest ausscheiden (überschüssige Zitrate werden vom Körper einfach ausgeschieden ohne größere Belastung für die Organe). Wichtig ist vor allem auch die Pufferfunktion d.h. der Körper kann auch direkt die Flüssigkeit als Pufferflüssigkeit speichern, um PH Wertschwankungen zu verhindern. Das ist extrem wichtig, das leuchtet mir ein.

Auch wichtig ist das richtige Verhältnis der einzelnen Stoffe zueinander. Z.Bsp. doppelt so viel Kalzium wie Magnesium und ausreichend Kalium.

Siehe dazu auch
http://www.nam.de/kalmiss.htm

Dort im o.a. Link wird auf die Wichtigkeit von Kalium hingewiesen, aber das sollte jedem der sich mit dem Thema beschäftigt ohnehin klar sein...diese ganzen Mineralstoffe sind so oder so! unerläßlich für ein korrektes Funktionieren des Körpers...man sollte das also mit einem guten Multivitamin bzw. Multimineralstoffpräparat zuführen bzw. mit einem solchen "PH-neutralen" Basenpulver.

Ein gutes Präparat sollte das Dr. Jacobs Basenpulver sein, wahrscheinlich ist auch das vom Dr. Auer gut (aber teurer!).

Hier eine Beschreibung vom Dr. Jacobs Pulver:
http://www.perfektegesundheit.de/shop/product_info.php?products_id=976&manufacturers_id=18&language=en

Gut ist denke ich auch die Fragen und Antworten Sektion vom Dr. Auer (komplett lesen):
http://www.basenpulver.com/Fragen_Sie_Dr_Auer.5.0.html
Natürlich macht Dr. Auer für ALLES Ungleichgewichte im Säure/Basenverhältnis verantwortlich, was ich für ziemlichen Wahnsinn halte (LOL - ohne ausführliche Diagnostik dürfte man überhaupt keine Aussagen treffen). Trotzdem sein Basenpulver ist sicher gut, wenn auch wahrscheinlich überteuert im Vergleich zu dem vom Jacobs.

Wichtig dürfte auch sein daß das Basenpulver kein oder nur wenig Natrium enthält, weil in der heutigen Nahrung schon viel zu viel Natrium drin ist. Im Jacobs und Auer Basenpulver ist kein Natrium drinnen.  Darüber habe ich mir aber noch kein endgültiges Urteil gebildet.

Ich stelle mich mal für ein Selbstexperiment zur Verfügung und nehme jetzt mal einige Zeit lang das von Dr. Jacobs und werde dann hier berichten, ob sich irgendwelche merkbaren Gesundheitseffekte einstellen (bei "normalen" reinen Basenpulvern habe ich in der Vergangenheit keinerlei positive Auswirkungen feststellen können, mal sehen ob sich hier bei der Zitratgeschichte vom Dr. Jacobs etwas tut!).

Liebe Grüße

Medizinmann99

P.S.: Ich denke auch Entsäuerungsbäder sind sehr, sehr gut, denn hier kann sich der Körper auch entscheiden, was er aufnimmt und abgibt (bei "normalen Basenpulvern" d.h. reinen Basen ist der Körper gezwungen sich mit dem Zeug zu beschäftigen, die Lösung ist ja massivst basisch und er muß das neutralisieren und ausscheiden, was schlecht ist aus den o.a. Gründen).
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2007, 19:16:12 von Medizinmann99 » Gespeichert

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« Antwort #1 am: 19. Juni 2007, 14:09:05 »

Hallo,

ich denke ne kurzeitige Entsäuerung kann auch helfen gerade wenn man von Sodbrennen oder der Refluxkrankheit betroffen ist. Oder sprechen all deine Erfahrungen dagegen.

Ich habe viel gute Sachen über das Dr. Jacobs Basenpulver oder über Osiba gelesen.

Gruß
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« Antwort #2 am: 01. Oktober 2007, 18:24:51 »

Ich teste demnächst das Basenpulver vom Dr. Jacobs. Oder es könnte auch sein daß ich mir selbst eine Mixtur mische :-)
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2007, 19:01:23 von Medizinmann99 » Gespeichert

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« Antwort #3 am: 19. Oktober 2007, 12:27:13 »

Hallo,

hier ein weiterer sehr guter Artikel von Herrn Jörgensen über das Thema (oben gibts auch schon einen Artikel von ihm über das Thema):
http://www.nam.de/irrtum.htm

Vielen Dank an Petra,

liebe Grüße

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« Antwort #4 am: 02. November 2007, 12:38:31 »

Hallo, Wink

Kann es eigentlich sein, daß wenn man das Jacobs-Basenpulver mit Brauner Hirse mischt die Wirkung verändert?
Ich mußte Kps. zur Leberstärkung einnehmen, die nicht gut vertragen hatte, daher habe ich die Braune Hirse darunter gerührt. Hat auch den Geschmack verbessert und ich habe einige Mineralien dadurch zusätzlich bekommen.

Viele Grüße Petra
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« Antwort #5 am: 02. November 2007, 13:47:42 »

Hallo,

was denn für Kapseln zur Leberstärkung?

Kann nicht sagen ob sich dadurch was verändert, das kann wohl nur ein Chemiker beantworten ob da ggf. was reagiert ;-) Ich glaub, das ist völlig egal.

Liebe Grüße

Medizinmann99
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« Antwort #6 am: 02. November 2007, 16:47:11 »

Hallo, Wink

Hepa-loges S. So heißen die Kps.. Ist ja egal welche. Aber mich hätte nur interessiert ob das Zusammenrühren von Basenpulver und Brauner Hirse etwas ändert, da die Hirse auch einige Mineralien enthält. Ich denke umso mehr Magnesium umso besser. Chemiker kenne ich leider keine Cry .

Viele Grüße Petra
« Letzte Änderung: 03. November 2007, 17:13:08 von Petra » Gespeichert

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« Antwort #7 am: 03. November 2007, 17:11:27 »

Hallo, Wink

Also nachdem ich das Basenpulver wieder ohne Hirse nehme ist die Wirkung wieder wie vorher. Mhm, vielleicht bilde ichs mir auch ein   Ratlos.

Aber vielleicht machts doch was aus ob man es pur einnimmt oder mit was anderem vermischt. Ändert ja doch die "Zusammensetzung" und die ist ja denke ich wohl überlegt.

Viele Grüße Petra
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« Antwort #8 am: 05. November 2007, 23:12:06 »

Hallo, Wink

Ich möchte darauf hinweisen, daß über den Urin nicht der Säure-Basen-Zustand gemessen werden kann. Nur über das Blut und das auch nicht absolut sicher.

Warum, kann man hier genau nachlesen:

http://www.uni-koeln.de/med-fak/biochemie/biomed/wisspro/corinna_bernard.html

Hr Jörgensen hat noch einen weiteren interessanten Artikel hierzu geschrieben und veröffentlicht:

http://lichtstrahl-magazin.de/Artikel/Gesundheit/s%E4ure%20basen%20haushalt.html


Viele Grüße Petra


« Letzte Änderung: 06. November 2007, 11:31:41 von Petra » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 01. Mai 2008, 10:40:57 »

Hallo,

hier mal mein Bericht zum Jacobspulver: nach 6 Wochen war mein Reflux deutlich weniger nach kanpp 3 Monaten war er gut im Griff.

Den letzten Durchbruch schaffte ich dann mit manueller Therapie (Speiseröhre und Zwerchfell wurde mobilisiert) + Jacobs Pulver jetzt bin ich quasi Reflux/Sodbrennen frei.

Aufgrund der geringen kosten für Jacobs Basenpulver bin ich gerne bereit das ein Lebenlang zu nehmen die Manuelle Therapie benötige ich dann nur noch alle 3-4 Monate 1-2 mal. Was vollkommen in Ordnung ist.

Gruß
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« Antwort #10 am: 01. Mai 2008, 11:36:58 »

Hallo,

oh das ist ja super :-)

Über Reflux und so habe ich keine Informationen daher kann ich Dir keine weiteren Tips geben, allerdings danke für Deinen Bericht, vielleicht hilft es ja jemand anderem der unter Reflux leidet.

Danke und liebe Grüße

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