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Autor Thema: Symptome gekoppelt an emotionalen Zustand  (Gelesen 632 mal)
Sam
Gast
« am: 11. Dezember 2006, 22:52:03 »

Hallo,

ich hätte da mal ne Frage - kann irgendeiner bestätigen das der Ausbruch von MM Syptomen an den emotionalen Zustand gekoppelt ist ? Ich bin vor circa 2 jahre diagnostiziert worden, habe seitdem verstärkt festgestellt das ich (neben der eher klassischen Syntome wie Magenschmerzen, Müdigkeit, Unwohlsein, Antriebsschwäche, Konzentrationschwäche, Gelbfärbung und vor allem auch krasse Temperaturschwankungen - ich schaff es tatsache zu frieren und dabei schweissflecken unter den armen zu produzieren) mit stressigen Situationen sehr schlecht umgehen kann, insbesondere im Zwischenmenschlichen Bereich. Bei Auseinandersetzungen oder wenn ich weiss das ich zum Beispiel mit dem Chef ein heikles Thema besprechen muss, schlaf ich kaum. lieg mit Magenkrämpfen und Durchfall flach, und ende immer wieder würgend über dem Waschbecken.
Desweiteren bin ich die totale 'Heulsuse' geworden, was für mich wirklich sehr untypisch ist, aber perfekt mit der Diagnose zusammenpasst.

Ich habe einige Zeit in England gelebt und habe dort mit meinem Hausarzt gesprochen . die war sehr besorgt und erzählte mir das neben den Problemen mit dem Bilirubin auch im Gehirn Probleme entstehen, das die aufnahme von Serotonin geblockt oder verschlechtert wird - und das würde wiederrum Depressionen auslösen!

Für mich hat das viel Sinn gemacht, nun bin ich aber wieder in Deutschland und habe verschiedene Mediziner darüber befragt und wurde von allen nur ausgelacht - MM hätte keinerlei Einfluss aufs Gehirn, das sei alles Quatsch und  vielleicht hätte ich einfach auch noch ein psychisches Problem. Ausserdem hätte MM ja sowieso keinerlei echter Symptome, was ich immer wieder frech find so schlecht wies mir manchmal geht...

Hat schon mal jemand anderes davon gehört ? Die Ärztin in England hatte mir auch ein homöopathisches Mittel mit dem Namen 'St. Johns Wort' empfohlen, welches gut für die Depressionen im zusammenhang mit MM sei, allerdings interagiert dies mit der Pille und sollte nur bedingt eingesetzt werden.
Vielleicht noch als Hinweis - vielleicht spielt das ja auch eine Rolle - ich bin seit jahren mit einer Schildrüsenunterfunktion diagnostiziert und bin Migräne Patient mit Aura - habe gesehen das dies in anderen Threads auch diskutiert wurde.

Würde mich freuen über eure Erfahrungen zu hören,
Sam
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Medizinmann99
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Bleep.


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« Antwort #1 am: 11. Dezember 2006, 23:45:02 »

Hallo,

Stimmungsschwankungen sowie u.a. auch Depressionen sind nach allem was ich über Meulengracht gelesen habe typisch. Auch verminderte Streßresistenz, das Bauchhirn spielt bei einigen verrückt etc..   

St. Johns Wort ist auf Deutsch Johanniskraut Smiley

Beantworte bitte einige Fragen:
1.) Hattest Du mal ein Schleudertrauma oder sonst eine Verletzung oder sonstige hohe mechanische Last an der Wirbelsäule? Oder eine Gehirnerschütterung?
2.) Hattest oder hast Du Amalgamplomben? Goldplomben? Wurzelbehandelte Zähne?
4.) Hast Du ein aktuelles Zahnpanoramaröntgen (ggf. einscannen lassen mit Röntgenbildscanner)?
5.) Wurde Borreliose bei Dir schon ausgeschlossen? Wurden Coinfektionen von Borreliose schon ausgeschlossen?
6.) Hast Du mal Deinen Wohnbereich auf EMF / HF / Erdstrahlen testen lassen?
7.) Nimmst Du irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel?
8.) Wieviel trinkst Du täglich und was? Wieviel Salz nimmst Du täglich und welches Salz?

Liebe Grüße

Medizinmann99
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2006, 02:59:25 von Medizinmann99 » Gespeichert

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
SAM
Gast
« Antwort #2 am: 12. Dezember 2006, 11:04:14 »

Um die Antwort ganz schnell zu machen : habe nichts von all den Dingen die du aufgezählt hast, trinken tu ich recht viel ( min 2 liter oder mehr am tag) und ich bin ziemlich Salzsüchtig, kippe also über mein essen immer zusätzlich noch normales Speisesalz...

Spielt das auch ne Rolle?
Und gibts irgendwelche Medikamente welche mich etwas runterholen wenn ich mal wieder emotional am ausflippen bin ?

DANKE!
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Medizinmann99
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Bleep.


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« Antwort #3 am: 12. Dezember 2006, 13:14:15 »

Das mit dem Salz geht in Ordnung, solange es kein Jod- und/oder Fluorsalz ist siehe www.jodkrank.de ; Du trinkst ja genug.

Wobei trinken ist schon wieder die nächste Frage, trinkst Du Leitungswasser? Wurde das Leitungswasser schon mal auf Schwermetalle untersucht?

Wann bist Du das letzte Mal umgezogen?

Woher willst Du wissen daß Du nicht im Einzugsbereich mehrere starker Sendeanlagen lebst? Massive Stimmungsschwankungen wären doch ein typisches Zeichen dafür. Du aber hast geschrieben, das träfe nicht zu.

Hast Du irgendwelche Probleme mit der Verdauung?

Bist Du oft erkältet oder hast Du oft Infekte etc.?

Wenn Du keine Nahrungsergänzungsmittel nimmst sollte Dir klar sein, daß bei den heutigen Agrarprodukten (Vitamin- und Mineralstoffraten fallen dank ""High-Tech"" Agrarindustrie ins Bodenlose) Du Deinen Bedarf nicht mehr decken kannst, d.h. daß alle möglichen Vorläuferstoffe zur Synthese von im Körper benötigten Stoffen u.a. auch Hormonen usw. fehlen. Besorg Dir mal ein gutes Nahrungsergänzungsmittel (z. Bsp. AFA Algen) und nimm regelmäßig hochwertiges (hochwertiges) Leinöl, Vitamin C sollte ohnehin selbstverständlich sein sowie ggf. Zink / Selen separat substituiert. Sehr wahrscheinlich, daß sich die von Dir beschriebenen Symptome dann wenigstens verbessern.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Liebe Grüße

Medizinmann
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Elias
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« Antwort #4 am: 22. Dezember 2006, 11:19:48 »

Hallo Sam,
Ich halte wenig von einem saloppem Umgang à la Stammtisch mit diesem Thema. Bei mir wurde MM im Alter von 13 festgestellt. Bei hämolytischen Schüben bin ich entsprechend schlapp und müde.
Derzeit stelle ich mir auch die Frage, ob es einen Zusammenhang geben könnte, zwischen den von dir geschilderten Phänomen der Angst (was im übrigen sehr viele Menschen kennen auch ohne MM), depressiven Schüben und von MM. In amerikanischen Seiten zum Gilbert Syndrom bekam ich auch Hinweise auf die Psyche. Auf deutschen Seiten wird MM oft verharmlost. Ich denke dass diese verharmlosende Sichtweise nicht richtig ist.
Bei Wechselwirkungen mit der Psyche wird es natürlich aus rein wissenschaftlicher Sicht schwierig, weil dieses Geschehen extrem mulitkausal ist. Derzeit gibt es eine Umfrageaktion im Netz, die wohl den Hintergrund hat, dass MM bei uns zu stiefmütterlich behandelt wird. Ich kenne aber die genaue Intention der Betreiber dieser Umfrage nicht.
Es wäre sicherlich extrem hilfreich, wenn hier im Forum sich mehr Menschen zu diesem Thema äußern würden. So steht man total allein da, ohne jegliche medizinische Begleitung. Die Ärzte nehmen die Krankheit zur Kenntnis, können manchmal das Wort Hyperbilirubinämie gar nicht aussprechen und tun schnell so, als ob man kerngesund wäre. Ich wurde in einer Klinik sogar einmal darauf hingewiesen, doch im Internet nachzuschauen. Klasse!
Ich habe beschlossen, in den USA nachzuforschen, weil die gesundheitlichen Zustände für mich oft unerträglich sind.
Alles Gute und schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr - soweit das möglich ist.
Elias
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« Antwort #5 am: 22. Dezember 2006, 11:51:43 »

Hallo Sam,
Dein Beitrag von dem englischen Arzt hat mich "hellhörig" gemacht. Ich würde gerne näher mit dir in Kontakt treten, um gemeinsam abzuklären, welche weitere Nachforschungen möglich wären.
Karl
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SAM
Gast
« Antwort #6 am: 13. Januar 2007, 15:41:21 »

Hallo Karl,

sorry, war längere Zeit nicht mehr im forum - schick mir doch deine email adresse und dann machen wir das so...
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Medizinmann99
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Bleep.


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« Antwort #7 am: 15. Mai 2007, 00:09:25 »

siehe dazu auch:
http://www.meulengracht.pytalhost.com/meulengrachtforum/sonstige-gesundheitsthemen-allgemein/zum-thema-depressionen-t337.0.html
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