SELEN sollte NICHT eingenommen werden solange eine SCHWERMETALLVERGIFTUNG besteht! (und diese ist sehr weit verbreitet) Es kann sonst passieren daß vermehrt Schwermetalle ins Gehirn verlagert werden durch den Methylierungseffekt - Quelle: www.toxcenter.de , Dr. Daunderer.----------------
Generell sehr interessant dazu:
http://www.homeopathy.at/artikel/selen.htm----------------
Natrium-Selenit darf nicht gemeinsam mit Vitamin C eingenommen werden (gegenseitige Wechselwirkung, wobei beide unwirksam werden),
ebenso sollte die gemeinsame Einnahme mit anderen Spurenelementen (Zink, Mangan, Chrom) vermieden werden. Das Selenit-Pulver am besten zum Essen, Vitamin C zwei Strunden vorher oder nachher.
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Bei chronischer Anwendung ist Selen ab 700µg pd TOXISCH, ab 2mg akut toxisch, letztes Jahr ist in Österreich eine Patientin gestorben, weil ein Arzt statt 200µg 10 Milligramm (=10.000µg) injiziert hat.
Die therapeutische Breite ist GERING !!!!
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Der Regelkreis des wichtigsten „Selen“ – Enzyms
Bei der Abwehr freier Radikale im antioxidativen Schutzsystem steht der Regelkreis des körpereigenen Enzyms Glutathion (genannt Glutathionperoxidase) im Vordergrund.
Als dessen Co-Enzym fungiert Selen.
Für die Rückgewinnung des dabei verbrauchten Glutathion werden für das dazu notwendige Enzym (genannt Glutathionreduktase) als Katalysatoren die Vitamine B2 + B3 (Niacin) benötigt.Für ein funktionierendes, sich selbst wieder regenerierendes System (Oxidase + Reduktase =Redox) ist daher eine ausreichende ernährungsphysiologische Versorgung mit Selen und den Vitaminen B2 + B3 erforderlich.
Sinnvoll ist eine Kombination mit den weiteren Schutzstoffen Vitamin E und Carotinoiden sowie zusätzlich auf eine gute Vitamin C-Versorgung zu achten.
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Selen ist ein essentielles Spurenelement und hat daher so wie Vitamine im Organismus entscheidende Funktionen.
Selen ist z.B. Bestandteil der Glutathion-Peroxidase. Dieses Enzym wirkt, zusammen mit Vitamin E und C und schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein, der Lipidperoxidation in Membranen von Zellen und Zellorganellen entgegen und soll so die Bildung zellschädigender Produkte des oxidativen Stoffwechsels verhindern. Darüberhinaus ist Selen sehr wahrscheinlich noch an weiteren Funktionen beteiligt, wie dem Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone.
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SELEN
Das Hauptinteresse an Selen aus medizinischer Sicht betrifft die antioxidative Wirksamkeit des Spurenelmentes als Bestandteil der Glutathionperoxidase (GPx). Glutathionperoxidasen sind an der Entgiftung reaktiver, zytotoxischer Sauerstoffverbindungen, die zum Teil endogen (Mitochondrien, Peroxisomen, Cytosol,...) oder auch exogen durch Einwirkung bestimmter Noxen (UV-Strahlung, Ozon, Chemikalien, Medikamente, Röntgenstrahlen, Ultraschall,...) entstehen, beteiligt. Dabei katalysiert GPx die Reduktion von Wasserstoffperoxid und organischen Peroxiden durch L-Glutathion (GSH) zu Wasser bzw. Alkoholen.
Das dabei verbrauchte Glutathion wird mit Hilfe der Riboflavin-abhängigen Glutathionreduktase wieder regeneriert. (8,9)Der Glutathionperoxidase-Stoffwechsel hängt eng mit dem Stoffwechsel anderer Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Riboflavin zusammen. Wie Vitamin C ist die Glutathionperoxidase vor allem in den wässrigen Phasen der Zelle wirksam. (9)
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Anmerkungen von mir:
Offensichtlich spielt Selen eine bedeutende Rolle bei der Herstellung von Glutathion.
Da Mitteleuropa Selenmangelgebiet ist und dank der industrialisierten Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten die Selenspiegel von Nahrungsmittel praktisch auf null fielen ist eine externe Versorung mit Selen für MMler wegen der Funktion von Selen aufs Glutathionsystem (und wegen jeder Menge weiterer positiver Effekte) denke ich aufgrund der mir bis jetzt vorliegenden Informationen in den meisten Fällen angezeigt.