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Autor Thema: Allgemeine Informationen über Selen  (Gelesen 188 mal)
Medizinmann99
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Bleep.


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« am: 31. Mai 2006, 18:58:39 »

SELEN sollte NICHT eingenommen werden solange eine SCHWERMETALLVERGIFTUNG besteht! (und diese ist sehr weit verbreitet) Es kann sonst passieren daß vermehrt Schwermetalle ins Gehirn verlagert werden durch den Methylierungseffekt - Quelle: www.toxcenter.de , Dr. Daunderer.

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Generell sehr interessant dazu:
http://www.homeopathy.at/artikel/selen.htm

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Natrium-Selenit darf nicht gemeinsam mit Vitamin C eingenommen werden (gegenseitige Wechselwirkung, wobei beide unwirksam werden), ebenso sollte die gemeinsame Einnahme mit anderen Spurenelementen (Zink, Mangan, Chrom) vermieden werden. Das Selenit-Pulver am besten zum Essen, Vitamin C zwei Strunden vorher oder nachher.
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Bei chronischer Anwendung ist Selen ab 700µg pd TOXISCH, ab 2mg akut toxisch, letztes Jahr ist in Österreich eine Patientin gestorben, weil ein Arzt statt 200µg 10 Milligramm (=10.000µg) injiziert hat.

Die therapeutische Breite ist GERING !!!!
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Der Regelkreis des wichtigsten „Selen“ – Enzyms

Bei der Abwehr freier Radikale im antioxidativen Schutzsystem steht der Regelkreis des körpereigenen Enzyms Glutathion (genannt Glutathionperoxidase) im Vordergrund. Als dessen Co-Enzym fungiert Selen.
Für die Rückgewinnung des dabei verbrauchten Glutathion werden für das dazu notwendige Enzym (genannt Glutathionreduktase) als Katalysatoren die Vitamine B2 + B3 (Niacin) benötigt.


Für ein funktionierendes, sich selbst wieder regenerierendes System (Oxidase + Reduktase =Redox) ist daher eine ausreichende ernährungsphysiologische Versorgung mit Selen und den Vitaminen B2 + B3 erforderlich.

Sinnvoll ist eine Kombination mit den weiteren Schutzstoffen Vitamin E und Carotinoiden sowie zusätzlich auf eine gute Vitamin C-Versorgung zu achten.

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Selen ist ein essentielles Spurenelement und hat daher so wie Vitamine im Organismus entscheidende Funktionen. Selen ist z.B. Bestandteil der Glutathion-Peroxidase. Dieses Enzym wirkt, zusammen mit Vitamin E und C und schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein, der Lipidperoxidation in Membranen von Zellen und Zellorganellen entgegen und soll so die Bildung zellschädigender Produkte des oxidativen Stoffwechsels verhindern. Darüberhinaus ist Selen sehr wahrscheinlich noch an weiteren Funktionen beteiligt, wie dem Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone.

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SELEN

Das Hauptinteresse an Selen aus medizinischer Sicht betrifft die antioxidative Wirksamkeit des Spurenelmentes als Bestandteil der Glutathionperoxidase (GPx). Glutathionperoxidasen sind an der Entgiftung reaktiver, zytotoxischer Sauerstoffverbindungen, die zum Teil endogen (Mitochondrien, Peroxisomen, Cytosol,...) oder auch exogen durch Einwirkung bestimmter Noxen (UV-Strahlung, Ozon, Chemikalien, Medikamente, Röntgenstrahlen, Ultraschall,...) entstehen, beteiligt. Dabei katalysiert GPx die Reduktion von Wasserstoffperoxid und organischen Peroxiden durch L-Glutathion (GSH) zu Wasser bzw. Alkoholen. Das dabei verbrauchte Glutathion wird mit Hilfe der Riboflavin-abhängigen Glutathionreduktase wieder regeneriert. (8,9)

Der Glutathionperoxidase-Stoffwechsel hängt eng mit dem Stoffwechsel anderer Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Riboflavin zusammen. Wie Vitamin C ist die Glutathionperoxidase vor allem in den wässrigen Phasen der Zelle wirksam. (9)
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Anmerkungen von mir:
Offensichtlich spielt Selen eine bedeutende Rolle bei der Herstellung von Glutathion.

Da Mitteleuropa Selenmangelgebiet ist und dank der industrialisierten Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten die Selenspiegel von Nahrungsmittel praktisch auf null fielen ist eine externe Versorung mit Selen für MMler wegen der Funktion von Selen aufs Glutathionsystem (und wegen jeder Menge weiterer positiver Effekte) denke ich aufgrund der mir bis jetzt vorliegenden Informationen in den meisten Fällen angezeigt.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2007, 03:13:59 von Medizinmann99 » Gespeichert

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis." Isaak Newton
mr.peaceful
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« Antwort #1 am: 02. April 2008, 15:32:59 »

ich bestelle hier -> topfruits.de immer paranüsse wegen ihres hohen natürlichen selengehaltes...

hier die beschreibung aus dem shop:


Wussten Sie dass Paranüsse die mit Abstand ergiebigste natürliche Selenquelle sind? Paranüsse enthalten bis zu 2000 Mikrogramm/100gr natürlich eingebundenes und deshalb sehr gut bioverfügbares Selen. Selen ist für den Menschen und die meisten Tiere ein essentielles, d.h. unerläßliches mit der Nahrung zuzuführendes Spurenelement. Die Wichtigkeit des Selens als Spurenelement ist hinreichend bekannt und braucht in diesem Zusammenhang nicht erörtert zu werden.

Jedoch haben nach unseren Analysen nicht alle Herkünfte einen hohen Selengehalt. Insbesondere die die Kerne aus einem bestimmten Gebiet im Urwald Boliviens zeichnen sich durch einen regelmässig hohen Selengehalt aus, wie unsere auf Wunsch zur Verfügung gestellten Analysezertifikate beweisen.

Gegenüber der Selenhefe hat die Paranuß den Vorteil, daß ihr Selen praktisch ausschließlich als Selenocystathionin vorliegt. Diese Aminosäure ist der direkte biologische Vorläufer des Selenocysteins, das die einzige Form des Selens ist, die der Körper benötigt und anwenden kann. Anders als das Selenomethion kann Selenocystathionin (wie oben erläutert) nicht in Proteine eingebaut werden, und trägt damit Bedenken Rechnung, die deutsche und europäische Autoritäten gegenüber der Verwendung selenomethioninhaltiger Nahrungsergänzungmittel vorgebracht haben. Der Körper kann nämlich aus dem Selenocystathionin so viel Selenocystein syntethisieren als er benötigt, eine ungeregelte Seleneinlagerung in Proteine findet nicht statt.

Paranußprodukte sind somit nicht nur die natürlichsten aller Selenquellen, sie sind auch die physiologisch vorteilhaftesten.

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